Opale (ethische Universalien) des |
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Ersten Ringes |
Zweiten Ringes |
Dritten Ringes |
Rabbi Hillel sprach:
"Was dir verhasst ist, das tu auch deinem Nächsten nicht. Das ist die
ganze Tora, alles andere ist ihre Auslegung. Geh hin und lerne!“ (Talmud, Schabbat 31a) Was du nicht willst, dass man
dir tu, das füg' auch keinem andern zu. (Tobias 4.16 [apokryph]) Du sollst deinen Bruder nicht
hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen,
auf dass du nicht seinethalben Schuld tragen müssest. Du sollst nicht rachgierig
sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der Herr. (3. Buch Mose
19.17-18) Hält sich ein Fremder in
eurem Land auf, sollt ihr ihn nicht bedrängen. Er soll wie ein Einheimischer
aus eurer eigenen Mitte gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst. (3.
Buch Mose 19.33-34) Du sollst deinen Vater und
deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr,
dein Gott, gibt. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht ehebrechen. Du
sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen
Nächsten. (2. Buch Mose 20.12-16) Ihr sollt keine Witwen und
Waisen bedrängen. (2. Buch Mose 22.22) Wenn du Geld leihst einem aus
meinem Volk, der arm ist bei dir, sollst du ihn nicht zu Schaden bringen und
keinen Wucher an ihm treiben. (2. Buch Mose 22.25) Du
sollst kein falsches Gerücht verbreiten. Biete dem, der eine ungerechte Sache
vertritt, nicht die Hand, um als falscher Zeuge für ihn aufzutreten. Richte
bei einem Rechtsstreit deine Aussage nicht nach der großen Menge, um das
Recht nicht zu beugen. Begünstige den Vornehmen nicht in deinem Rechtshandel.
Beuge in einem Rechtshandel nicht das Recht eines Armen deines Volks. Halte
dich fern von falscher Anklage und trage nicht dazu bei, einen Unschuldigen,
der im Recht ist, umzubringen. Nimm keine Bestechungsgelder an; denn
Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache der Unschuldigen.
Bedrücke keinen Fremden! Ihr wisst, wie einem Fremden zumute ist; im Land
Ägypten seid ihr selbst Fremde gewesen. (2. Buch Mose 23.1-9] |
Alles nun, was ihr wollt,
dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch; das ist das Gesetz
und die Propheten. (Matthäus 7.12) Es kam einer zu Jesus und
fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um ewiges Leben zu erlangen? Er
antwortete: Was fragst du mich Ober das Gute? Nur einer ist der Gute. Willst
du jedoch ins Leben eingehen, dann halte die Gebote. Welche? fragte er.
Jesus antwortete: Diese: Du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, kein
falsches Zeugnis ablegen, ehre deinen Vater und deine Mutter, du sollst
deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 19.16-19) Die Pharisäer hörten, dass er
die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte. Sie gingen zu ihm, und einer von
ihnen, ein Gesetzeskundiger, versuchte ihn mit der Frage: Welches ist das
Hauptgebot im Gesetz? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen
Denken. Das ist das Hauptgebot, das oberste. Doch ist ihm ein zweites
gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Auf diesen beiden
Geboten stehen das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22.34-40) Wer den andern liebt, hat das
Gesetz erfüllt. Denn das Gebot: Du sollst nicht ehebrechen, nicht töten,
nicht stehlen, dich nicht gelüsten und jedes andere Gebot ist in diesem Wort
zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe
fügt dem Nächsten nichts Böses zu. Darum ist Liebe die Erfüllung des
Gesetzes. (Brief an die Römer 13.9-10) Wenn es möglich ist, lebt mit
allen Menschen in Frieden, so weit es an euch liegt. Rächt euch nicht selbst.
Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde das Böse mit dem
Guten. (Brief an die Römer 12.18, 21) Hier gibt es keinen
Unterschied zwischen Juden und Griechen. Sie alle haben einen und denselben
Herrn. (Brief an die Römer 10.12) |
Anas berichtete, dass der
Heilige Prophet sagte: "Niemand von euch ist ein wahrer Gläubiger,
solange er nicht das für andere wünscht, was er für sich selbst
wünscht." (Aus der Sunna) Und bestimmt hat dein Herr,
dass ihr ihm allein dient und dass ihr gegen eure Eltern gütig seid, sei es,
dass der eine von ihnen oder beide bei dir ins Alter kommen. Drum sprich
nicht zu ihnen: "Pfui!“ und schilt sie nicht, sondern führe zu ihnen
ehrfürchtige Rede. Lass zu ihnen den Fittich der Unterwürfigkeit hängen aus
Barmherzigkeit und sprich: "Mein Herr, erbarme dich beider, so wie sie
mich aufzogen, da ich klein war." Tötet nicht eure Kinder aus
Furcht vor Verarmung; wir wollen sie und euch versorgen. Siehe, ihr Töten
ist eine große Sünde. Und bleibt fern der Hurerei; siehe, es ist eine
Schändlichkeit und ein übler Weg. Und tötet keinen Menschen, den euch Gott
verwehrt hat, es sei denn um der Gerechtigkeit willen. Ist aber jemand
ungerechterweise getötet, so geben wir seinen nächsten Anverwandten Gewalt.
Doch sei er nicht maßlos im Töten; denn siehe, er findet Hilfe [im Gesetz].
Und bleibt fern dem Gut der Waise, außer zu ihrem Besten, bis sie das Alter
der Reife erlangt hat. Und haltet den Vertrag. Siehe, über Verträge werdet
ihr zur Rechenschaft gezogen. (Koran 17.24-25, 32-36) Diejenigen, die nicht falsch
Zeugnis ablegen - jene werden belohnt werden mit dem Obergemach (des
Paradieses) für ihre Standhaftigkeit und sollen darinnen empfangen werden
mit Gruß und Frieden. (Koran 25.72 und 25.76) Es sei kein Zwang im Glauben.
(Koran 2.257) Weder ist ein Araber einem
Nichtaraber überlegen, noch ein Nichtaraber einem Araber; weder ist ein
Schwarzer einem Weißen überlegen, noch ein Weißer einem Schwarzen - außer
durch Frömmigkeit. (Aus der Sunna) So
Gott es wollte, wahrlich, er machte euch zu einer einzigen Gemeinde; doch
will er euch prüfen in dem, was er euch gegeben. Wetteifert darum im Guten.
Zu Gott ist eure Heimkehr allemal, und er wird euch aufklären, worüber ihr
uneins seid. (Koran 5.53) |